Weiter Option. Vater eines Freundes von mir

Eine weitere Option tut sich auf.

Der Vater eines Freundes von mir war eigentlich nur als „failover“ für die Zustelladresse der Versicherungspapiere in der Hinterhand. Nun ist dieser in NC wohnhaft aber hat eine Ferienadresse an der er auch gerade ist in NC. Genauer in Saratoga Springs, etwa 4h von hier.

Er telefoniert grad mit seiner Versicherung.

Also eine Option bleibt. Ich muss aber ehh warten bis der Rest der Kohle via Banktransfer beim Händler ist um die Papiere zu bekommen.

Idealerweise ist dies am Mo/Di soweit, reise ich damit rauf, bekomme Papiere und Schilder, ballere wieder runter, geb den Miethaufen ab und kann endlich auf Tour!

Good Morning USA… at McDonalds

ich wollte eigentlich abends meinen Tag herunter schreiben. Scheint sich aber irgendwie zu einem „Frühstücksblog“ zu entwickeln. Diesmal bei McDonals. Ist wie bei uns…

Einerseits merkwürdig da ich eigentlich nie frühstücke, bin ja dann meist nicht wach. Jetzt bin ich das hier (noch) und geniesse die Zeit zum Reflektieren. Im Blog.

Gestern war ein bipolarer Tag. Karrern gekauft und mega happy und im Anschluss dem Leben in die stehende Faust gelaufen. Davon hatte ich mich auf jeden Fall mal bis heute Morgen zum erholen gebraucht.
Um 09:00 Uhr bin ich wieder bei Tom um zu erfahren wie er sich entschieden hat. Es bleibt ja eigentlich nur die eine Lösung „screwing the DMV“. Wobei ich mit der auch so ein klein wenig Bauchweh habe da ich nicht weiss wie die Bullen im Süden so drauf sind mit abgelaufenen Schildern.
Kann ich nicht mit dem Poniac fahren hatte ich gestern Nacht irgendwie meine ganze Reise den Bach runter gehen sehen. So war zumindest das Gefühl. Der Plan war halt 20 Jahre lang ein Anderer und diese Erwartungshaltung sitzt nunmal sehr tief.
Und wie das mit Erwartungshaltungen nunmal so ist. Sie werden entweder mit einer Arschbombe des Lebens zerstört oder zumindest mal hard auf die Probe gestellt.

Sollte ich jetzt also mit Hilfe eines Kollegen aus North Dakota oder mit Toms Hilfe nicht mit dem Pontiac auf Tour gehen können dann eben nicht. Dann mache ich die Tour in nem Mietwagen. Der RAM war sehr entspannt und auch ein amerikanischer Weg das Land kennen zu lernen. Dann wird der Pontiac von NY aus verschifft und gut ist!

Nachdem ich gerstern dann nicht mehr weiter gekommen bin und nur noch am Gedankenwühlen war bin ich einfach mal an den Strand. Hat es auf soner Halbinsel ja genügend!

Sie See war rauh und so hab ichs mir lieber bei ner $9.- 😳 Corona den Wind um die Nase wehen lassen.

Der Burger den ich im wiklich klassischen Diner am späten Mittag hatte lag mir immer noch quer auf dem Frühstück und so hab ich das Abendessen einfach ausgelassen. Mir war ja ehhh zum kotzen.

Ahh noch mal zum Frühstück. Das Hotel gestern war hier ganz in der Nähe. Mit $199.- recht teuer und „Sir, we provide a imperial breakfast…“. Ohh dachte ich, das geb ich mir! Aber was mich da erwartette war irgendwie nicht das was ich mir unter „imperial“ so vorstellte.
– Teller: Schaumstoff wie früher bei McDonalds in den 90ern
– Besteck: Plastik. Aber nicht die stabile Sorte mit der man die Butter aus den Packungen auch auf das labberige Tostbrot bekommt sondern so eher das Model Kinderspielzeug mit dem sich die leiben kleinen auch ja nicht weh tun.
– Kaffee: der bisher besser war als sein Ruf im… Schaumstoffbecher
– …….
Ich war entsetzt. Ich hatte am Ende eine Plastikmüllberg auf meinem Tisch den ich daheim in wohl drei Tagen produziere. Da ist der McDonals hier mit ein Papier verpackten Sachen schon ein echter Fortschritt.
Nun ja, und so habe ich mir das Frühstück im Hotel von letzter Nacht gar nicht erst gegeben. Das Zimmer war klasse aber ringsum erinnerte dies an das Verwaltungsgebäuder der DMV oder irgendwas was man so aus Filmen kennt. Klimaanlagen rauschen, draussen laufen drei Trucks, die Nacht hat noch wer seiner Frau das Benehmen bei gebracht… in nem Themenpark hätt ich jetzt gesagt sie übertreiben 🤨

Ohh Misst, da bin ich ja drauf